Verbraucherhinweise
Verbraucherinformationen, Beschwerdekontakte und gesetzlich vorgeschriebene Hinweise.
Gültig ab: 1 July 2026 Letzte Aktualisierung: 1 July 2026
Diese EU-Verbraucherhinweise (die „Hinweise“) enthalten verbraucherorientierte Informationen zur Nutzung der OXLY-Plattform (die „Plattform“), die von IN SPOT SLU mit Sitz in Carretera d’Engolasters 27A 2-1, Andorra, Steuer-/Registrierungsnummer L-919089-T („OXLY“, „Unternehmen“, „wir“, „uns“ oder „unser“) betrieben wird.
Diese Hinweise richten sich an Verbraucher mit Sitz in der Europäischen Union oder an Nutzer von EU-Versionen der Plattform. Sie sind zusammen mit den Nutzungsbedingungen der Plattform, den Buchungs-, Stornierungs- und Rückerstattungsbedingungen, den Zahlungs- und Auszahlungsbedingungen, den Anbieterbedingungen, der Richtlinie zu Gebühren und Preistransparenz, der Richtlinie zu Beschwerden, Streitigkeiten und Mediation, der Datenschutzrichtlinie und allen anderen anwendbaren OXLY-Richtlinien zu lesen.
Diese Hinweise stellen eine Zusammenfassung für Verbraucher dar. Sollten spezifischere Produkt- oder Bestellvorgänge oder zwingende gesetzliche Bestimmungen weitergehende Rechte einräumen, gilt in diesem Umfang die spezifischere Regelung.
1. Plattformbetreiber
Sofern in einem bestimmten Produktprozess, einem Checkout-Prozess oder einem länderspezifischen Hinweis nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist, wird die Plattform betrieben von:
IN SPOT SLU
Carretera d’Engolasters 27A 2-1, Andorra
Steuer-/Registrierungsnummer: L-919089-T
Operativer Support: help@oxly.eu
Rechtskontakt: a.samoylov@inspot.ad
Die Plattform kann später für bestimmte EU-Länder, Produktlinien oder Zahlungsarten eine andere Vertragspartei bestimmen. In diesem Fall wird die betreffende Vertragspartei eindeutig benannt, bevor der Verbraucher durch die Transaktion gebunden ist.
2. Art der Plattform
OXLY ist in erster Linie ein Online-Marktplatz und Technologievermittler, der es Nutzern ermöglicht, Dienstleistungen zu entdecken, zu vergleichen, anzufordern, zu buchen und zu verwalten.
Je nach Durchfluss:
- Die zugrundeliegende Dienstleistung kann von einem unabhängigen Anbieter verkauft werden;
- Die Plattform selbst kann bestimmte digitale Dienstleistungen verkaufen, wie z. B. Abonnements, Sichtbarkeitstools, Werbeplatzierungen oder andere von OXLY betriebene Produkte.
Sofern für eine bestimmte Transaktion nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist, ist OXLY nicht der Anbieter der zugrunde liegenden Dienstleistung eines Drittanbieters, die von einem unabhängigen Anbieter aufgeführt wird.
3. Wer ist der Verkäufer/Dienstleister?
Bevor der Verbraucher durch eine Buchung oder einen Kauf gebunden ist, sollte die Plattform angeben, wer die jeweilige Dienstleistung oder das jeweilige Produkt anbietet.
Je nach Durchfluss kann dies Folgendes bedeuten:
- OXLY selbst, sofern es sich bei dem betreffenden Produkt um einen plattformbetriebenen digitalen Dienst handelt; oder
- ein unabhängiger Anbieter, bei dem die betreffende Dienstleistung über den Marktplatz angeboten wird.
Wird die Dienstleistung von einem unabhängigen Anbieter angeboten, kommt der Vertrag für die Dienstleistung grundsätzlich zwischen dem Verbraucher und diesem Anbieter zustande, es sei denn, die Plattform gibt ausdrücklich etwas anderes an.
4. Status als Händler/Privatperson auf dem Marktplatz
Wird ein Angebot von einem Dritten über die Plattform abgegeben, sollte die Plattform angeben, ob dieser Dritte als Folgendes dargestellt wird:
- ein Händler / professioneller / geschäftlicher Nutzer; oder
- eine Privatperson / ein Nicht-Händler, sofern ein solcher Status auf der Plattform zulässig ist.
Ist der Verkäufer ein Händler, so gelten für die Transaktion grundsätzlich die EU-Verbraucherschutzbestimmungen, soweit dies gesetzlich vorgeschrieben ist.
Wenn der Verkäufer eine Privatperson ist, gelten bestimmte EU-Verbraucherrechte, die für Verträge zwischen Händler und Verbraucher gelten, möglicherweise nicht in gleicher Weise. Die Plattform sollte den Verbraucher entsprechend darauf hinweisen, bevor er das Angebot annimmt.
5. Informationen vor Vertragsabschluss
Bevor ein Verbraucher durch eine Buchung oder einen Kauf gebunden ist, sollte die Plattform, soweit relevant und anwendbar, Folgendes bereitstellen:
- die Identität des Verkäufers oder Dienstleisters;
- die Hauptmerkmale der Dienstleistung oder des Produkts;
- der Gesamtpreis bzw. die Preisgrundlage;
- alle anfallenden Gebühren, Steuern oder obligatorischen Abgaben;
- der Buchungs- oder Bestellvorgang;
- die verfügbaren Zahlungsmethoden;
- Informationen zu Stornierung und Rückerstattung;
- Soweit relevant, die Laufzeit, die Verlängerungs- oder Kündigungsbedingungen für Abonnements oder wiederkehrende Dienstleistungen;
- Kontaktmöglichkeiten für Beschwerden und Unterstützung.
Lässt sich der genaue Preis nicht im Voraus vernünftigerweise berechnen, sollte die Plattform die Preisgrundlage klar angeben, z. B. Stundensatz, Kostenvoranschlag, Startpreis oder Angebotsstruktur.
6. Buchungsbestätigung
Eine Buchung wird gemäß dem zum Zeitpunkt der Buchung auf der Plattform angezeigten Buchungsablauf bestätigt.
Je nach Einstellungen des Anbieters oder Produktdesign kann die Bestätigung wie folgt erfolgen:
- Sofortbuchung;
- automatische Bestätigung;
- ausdrückliche Annahme durch den Anbieter;
- eine weitere Bestätigungsmethode, die dem Verbraucher klar aufgezeigt wird.
Der Verbraucher sollte den Buchungsstatus sorgfältig prüfen, bevor er davon ausgeht, dass eine Leistung bestätigt wurde.
7. Stornierungen, Umbuchungen und Rückerstattungen
Stornierungen, Umbuchungen, Rückerstattungsansprüche und die Bearbeitung von Beschwerden unterliegen folgenden Bestimmungen:
- der verwendete Buchungsablauf;
- Alle anbieterspezifischen Bedingungen müssen vor der Buchung klar angezeigt werden;
- Buchungs-, Stornierungs- und Rückerstattungsrichtlinie;
- die Zahlungs- und Auszahlungsbedingungen, sofern die Zahlungsfunktion aktiviert ist;
- anwendbares zwingendes Recht.
Eine Rückerstattung erfolgt nicht automatisch in jedem Fall. Die Abwicklung einer Rückerstattung kann von folgenden Faktoren abhängen:
- wer abgesagt hat;
- wenn eine Stornierung erfolgte;
- ob der Dienst bereits begonnen oder abgeschlossen war;
- ob der Anbieter nicht erschienen ist;
- ob die tatsächliche Leistung wesentlich von der Beschreibung abwich;
- ob die Zahlung über die Plattform abgewickelt wurde.
8. Widerrufsrecht für EU-Verbraucher
Sofern eine Transaktion dem anwendbaren EU-Fernabsatzvertragsrecht oder dem Verbraucherrecht für Transaktionen außerhalb von Geschäftsräumen unterliegt, hat ein EU-Verbraucher grundsätzlich das Recht, innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen von einem entsprechenden Vertrag zurückzutreten.
Bei qualifizierten Dienstleistungsverträgen beginnt diese Widerrufsfrist in der Regel mit dem Tag des Vertragsabschlusses.
Dieses Recht ist jedoch nicht unbeschränkt und kann von folgenden Faktoren abhängen:
- wer der Vertragsverkäufer ist;
- ob der Verkäufer ein Händler ist;
- die Art der Dienstleistung;
- ob die Dienstleistung bereits vollständig erbracht wurde;
- ob der Verbraucher zuvor ausdrücklich seine Zustimmung zur vorzeitigen Leistungserbringung erteilt und den möglichen Verlust des Widerrufsrechts zur Kenntnis genommen hat;
- ob eine gesetzliche Ausnahme vorliegt.
Verbraucher sollten daher den im jeweiligen Buchungs- oder Bezahlvorgang angezeigten Widerrufshinweis überprüfen.
9. Ausnahmen und Beschränkungen der Auszahlung
Das Widerrufsrecht kann unter bestimmten gesetzlich anerkannten Umständen nicht gelten oder verloren gehen, unter anderem in folgenden Fällen:
- für bestimmte Dienstleistungen, die an ein bestimmtes Datum oder einen bestimmten Zeitraum gebunden sind;
- für bestimmte Buchungskategorien im Bereich Freizeit, Unterkunft, Gastronomie, Transport oder ähnliches, sofern diese Kategorien gesetzlich unterschiedlich behandelt werden;
- wenn die Dienstleistung vollständig erbracht wurde, nachdem der Verbraucher zuvor ausdrücklich seine Zustimmung zur Beginn der Ausführung während der Widerrufsfrist erteilt und zur Kenntnis genommen hat, dass das Widerrufsrecht nach vollständiger Leistungserbringung erlöschen kann;
- in anderen, durch zwingendes Recht zulässigen Fällen.
Wenn OXLY oder ein Anbieter sich auf eine solche Ausnahme beruft, sollte der entsprechende Ablauf dies klar und deutlich offenlegen, bevor der Verbraucher gebunden ist, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben ist.
10. Von OXLY angebotene Dienstleistungen
Wenn OXLY selbst einen digitalen Dienst verkauft, wie z. B. ein Abonnement, einen Werbedienst, ein Sichtbarkeitsprodukt oder eine andere von der Plattform betriebene digitale Funktion, ist OXLY der Verkäufer, es sei denn, der entsprechende Ablauf identifiziert eindeutig einen anderen Verkäufer.
Für solche von OXLY betriebenen Dienste sollte die Plattform gegebenenfalls Folgendes offenlegen:
- der Abrechnungszyklus;
- ob sich der Service automatisch verlängert;
- Stornierungsmechanismen;
- Rückerstattungsbedingungen;
- jegliche Logik zur Umwandlung von Testversion in kostenpflichtiges Produkt;
- jede gesetzlich vorgeschriebene spezifische Abhebungs- oder Nichtabhebungsregel.
11. Transparenz von Rezensionen und Bewertungen
Wenn die Plattform Rezensionen, Bewertungen oder Zusammenfassungen von Rezensionen anzeigt, kann die Plattform diese gemäß ihren Richtlinien moderieren, einstufen, filtern, zusammenfassen oder entfernen.
Die Plattform sollte nicht den Eindruck erwecken, dass alle Bewertungen automatisch verifiziert werden oder dass jede Bewertung von einem bestätigten zahlenden Kunden stammt, es sei denn, dies trifft tatsächlich auf die jeweilige Funktion zu.
Weitere Einzelheiten sind in den Richtlinien für Nachrichten, Rezensionen und Bewertungen geregelt.
12. Beschwerden und Kundensupport
Verbraucher können Beschwerden einreichen über:
- Bei betrieblichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an help@oxly.eu; und/oder
- Für rechtliche Hinweise wenden Sie sich bitte an a.samoylov@inspot.ad.
Eine Beschwerde sollte, soweit dies vernünftigerweise möglich ist, Folgendes enthalten:
- Name und Kontokennung des Verbrauchers;
- die entsprechende Buchung, Bestellung, Auflistung, das Profil oder die Transaktion;
- das Datum des betreffenden Ereignisses;
- eine kurze Erläuterung des Problems;
- das gewünschte Ergebnis;
- relevante Begleitmaterialien.
Verbraucher werden ermutigt, Beschwerden unverzüglich nach Auftreten des jeweiligen Problems einzureichen.
13. Alternative Streitbeilegung und grenzüberschreitende Verbraucherhilfe
Soweit dies nach geltendem Recht vorgesehen ist, haben EU-Verbraucher gegebenenfalls auch Zugang zu außergerichtlichen Streitbeilegungsmechanismen, einschließlich ADR.
Bei grenzüberschreitenden Problemen mit einem Händler in einem anderen EU-Mitgliedstaat können Verbraucher gegebenenfalls auch ihr nationales Europäisches Verbraucherzentrum (ECC) um Unterstützung bitten.
Diese Wege ersetzen nicht die Rechte vor Gericht, sofern diese Rechte bestehen, können aber in geeigneten Fällen eine praktikable Alternative darstellen.
14. Kein Verzicht auf zwingende Verbraucherrechte
Nichts in diesen Hinweisen schließt Verbraucherrechte aus, beschränkt sie oder verzichtet auf sie, soweit dies nach geltendem zwingendem Recht nicht rechtmäßig ausgeschlossen oder beschränkt werden kann.
Sofern das anwendbare EU-Verbraucherrecht dem Verbraucher weitergehende Rechte einräumt als die in diesen Hinweisen oder in einem anderen Dokument der Plattform beschriebenen, hat die zwingende Rechtsvorschrift in diesem Umfang Vorrang.
15. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Diese Hinweise unterliegen den in den jeweiligen Vertragsbedingungen genannten Gesetzen und sind entsprechend auszulegen, es sei denn, zwingendes Verbraucherrecht schreibt etwas anderes vor.
Nichts in diesen Hinweisen hindert einen Verbraucher daran, sich auf die nach geltendem Recht bestehenden zwingenden Verbraucherschutzrechte zu berufen.
16. Kontakt
IN SPOT SLU
Carretera d’Engolasters 27A 2-1, Andorra
Steuer-/Registrierungsnummer: L-919089-T
Operativer Support: help@oxly.eu
Rechtskontakt: a.samoylov@inspot.ad
OXLY
Andorra-Zusatz zu den EU-Verbraucherhinweisen
Gültig ab: 1 July 2026 Letzte Aktualisierung: 1 July 2026
Dieser Andorra-Zusatz ergänzt die OXLY EU-Verbraucherhinweise, wenn der Plattformbetreiber, der jeweilige Verkäufer, der Supportweg oder der Kontext der Verbraucherbeschwerde Andorra betrifft.
1. Beschwerdeweg für Verbraucher in Andorra
Verbraucher in Andorra können die offiziellen Beschwerdewege der Regierung von Andorra nutzen, darunter den Verbraucherservice Servei d’Atenció al Consumidor und das offizielle Beschwerdeformular.
Sofern dies nach den geltenden andorranischen Vorschriften erforderlich ist, wird OXLY auf die Verfügbarkeit des offiziellen Beschwerdeformulars hinweisen und den entsprechenden Beschwerdeweg angeben.
2. Kosten des offiziellen Verbraucherbeschwerdedienstes
Der offizielle Verbraucherbeschwerdeservice in Andorra wird von der Regierung als kostenlos bezeichnet.
3. OXLY-Ansprechpartner für Angelegenheiten in Andorra
Bei Verbraucherfragen im Zusammenhang mit Andorra können sich Nutzer an folgende Stellen wenden:
- help@oxly.eu
- a.samoylov@inspot.ad
4. Verhältnis zu anderen Begriffen
Dieser Nachtrag ersetzt weder die OXLY EU-Verbraucherhinweise, Beschwerden, Streitbeilegungs- und Mediationsrichtlinie noch andere Plattformdokumente. Er ergänzt diese gegebenenfalls um andorraspezifische Verbraucherhinweise.